Kampermann & Söhne GmbH Schädlingsbekämpfung

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Risikominderungsmaßnahmen (RMM)

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Aktuelle Auswirkungen der vom Gesetzgeber geforderten Risikominderungsmaßnahmen (RMM) in der Umsetzung bei der Nagerbekämpfung

Im Rahmen der Zulassung von Biozidprodukten wurden für die Verwendung von Rodentiziden mit blutgerinnungshemmenden Wirkstoffen erhebliche Umweltrisiken und Risiken der Resistenzbildung beschrieben. Daraus resultierend greift ab Januar 2013 die durch den Gesetzgeber geforderte Umsetzung der Risikominderungsmaßnahmen (RMM). Hierdurch kommen signifikante Veränderungen in der Nagerbekämpfung durch den professionellen Schädlingsbekämpfer zum Tragen:
Im Rahmen der guten fachlichen Praxis wird das Dauerbeködern, die strategische Belegung oder das Monitoring mit wirkstoffhaltigen Ködern, das in vielen Lebensmittelunternehmen und auch in der Tierhaltung bisher gängige Praxis ist, untersagt.
Stattdessen wird in Monitoring und Bekämpfung unterschieden: Es sind für das Nagermonitoring giftfreie Köder, Überwachungsgeräte oder Fallen zu verwenden.

Vor der Verwendung von bioziden Wirkstoffen sollten in Abhängigkeit vom Ausmaß des Nagerbefalls und der Nagerart zunächst möglichst biozidfreie Alternativen der Bekämpfung in Betracht gezogen werden. Übersteigt die Befallsgröße wenige Tiere, sollte der Einsatz eines Biozids in Betracht gezogen werden.

Für die akute Bekämpfung ist das Auslegen des Giftköders in Köderstationen, mit Ausnahme in der Kanalisation und in Rattenlöchern zwingend vorgeschrieben. Die genauen Orte, an denen ein Köder ausgelegt wurde, sowie die Menge des Köders und dessen Annahme (Vorhandensein/Nicht-Vorhandensein) müssen dokumentiert werden.

Köderstellen müssen zu Beginn der Bekämpfung möglichst täglich und anschließend mindestens wöchentlich aufgesucht werden. Sollte nach der Dauer von etwa 35 Tagen die Aktivität der Nager nicht abnehmen, muss nach der Ursache dafür gesucht werden. Werden Köder weiter wie bisher aufgenommen, muss ein anderer, potenterer Wirkstoff eingesetzt werden.

Der Bekämpfungserfolg muss dokumentiert und belegt werden. Es müssen alle Maßnahmen ergriffen werden, um sicherzustellen, dass der Befallsort frei von Ködern und toten Nagern ist.

Um nach der erfolgten Bekämpfungsmaßnahme einen Neubefall zu vermeiden, müssen folgende Maßnahmen zum Habitatsmanagement ergriffen werden: Entfernen von Nahrungsquellen, Beseitigen von Unrat und Abfall der als Unterschlupf dienen könnte, Zugänge wie Spalten, Löcher schließen.

Weitere Informationen zu Riskiominderungsmaßnahmen finden Sie unter folgenden Links:

http://www.biozid.info/deutsch/aktuelles/meldung/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=179&cHash=7e5852284f175c1308bad28f8fe2cec5

http://www.biozid.info/fileadmin/Assets/Startseite/Risikominderungsma%C3%9Fnahmen_f%C3%BCr_Rodentizide_mit_Antikoagulanzien.pdf


 
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